13 Secret Facts über den gesunden Zaubertrank aus Blättern

 

 

 

Er ist nach Wasser das beliebteste Getränk in Deutschland, je nach Zubereitung beruhigend oder anregend und bei uns besonders in der dunkel-kalten Jahreszeit beliebt. Aber neben Wärme und Geschmack strotzt Tee förmlich vor positiven Auswirkungen auf die Gesundheit.


Tee & Konsum
Der Gesamtverbrauch der Deutschen erreichte 2017 ein Rekordniveau. Im Durchschnitt hat jeder Bundesbürger 28 Liter Tee getrunken – drei Liter mehr als noch vor zehn Jahren.


 

Tee & Entzündungen


Schwarzer und grüner Tee enthalten Flavonoide, die eine entzündungshemmende Wirkung haben.


 

Tee & Haut


Tee enthält antioxidativ wirksame Polyphenole, die unsere Körperzellen vor freien Radikalen schützen. Diese Polyphenole können somit sonnenbedingten Hautschäden entgegenwirken, vor vorzeitiger Hautalterung schützen und möglicherweise sogar Hautkrebs vorbeugen.


 

Tee & Zähne


Grüner und besonders schwarzer Tee sind reich an Fluorid, welches den Zahnschmelz härtet und damit das Risiko für Karies senkt. Die enthaltenen Polyphenole hemmen zusätzlich den Abbau von Stärke (z.B. aus Brot, Kartoffeln, Gebäck) zu Traubenzucker. Somit fehlt den Kariesbakterien die Nahrung, aus der sie zahnschädigende Säuren produzieren könnten. Schwarztee ist in diesem Zusammenhang besonders wirksam. Bereits vier bis fünf Tassen Schwarzer Tee oder zwei bis drei Tassen Grüner Tee pro Tag stellen eine wirksame Kariesprophylaxe dar, lindern Zahnfleischprobleme und helfen gegen Mundgeruch.


 

Tee & Eisen


Tee verhindert kurzfristig die Aufnahme von Eisen. Deshalb ist es ratsam, mit dem Tee trinken nach dem Essen ein oder zwei Stunden zu warten.


 

Tee & Tumore


Das Epigallocatechin-Gallat (kurz EGCG) ist ein Hauptbestandteil der Gerbstoffe im Tee und hat im Tierversuch gezeigt, dass der Stoff dem Wachstum von Tumoren entgegenwirken kann.
Zu große Mengen EGCG können jedoch Leber, Nieren und Darm schädigen, wie Forscher der State University of New Jersey herausgefunden haben. Der normale Teetrinker hat jedoch nichts zu befürchten, weil erst ab 50 Tassen aufwärts eine problematische Dosierung droht.


 

Tee & Stress


Wissenschaftler des University College in London fanden heraus, dass das Trinken von Schwarzem Tee eine entspannende Wirkung hat, messbar durch die verringerte Ausschüttung von problematischen Stresshormonen wie z.B. Cortisol.


 

Tee & Schlaganfall


Menschen, die regelmäßig grünen Tee trinken, leiden weniger an Krankheiten wie Schlaganfall oder Diabetes.


 

Tee & Bluthochdruck


Einer Studie der Cheng-Kung-Universität in Taiwan zufolge senken bereits zwei bis vier Tassen Tee pro Tag das Hypertonie-Risiko um 46 %; höherer Konsum senkt das Risiko gar um 65 %. Die Studie wurde bei über 1.500 Personen durchgeführt. In Taiwan trinkt man vor allem grünen Tee und den einheimischen Oolong-Tee.

 

Tee & Milch


Kardiologen der Berliner Charité haben festgestellt, dass durch Milch im Tee dessen gefäßschützende Eigenschaften verloren gehen.


 

Tee & Infekte


Die im Tee enthaltenen Catechine hemmen vermutlich das Wachstum bestimmter schädlicher Bakterien und Viren und scheinen Teetrinker weniger anfällig für Infektionskrankheiten zu machen.
Der ägyptische Wissenschaftler Mervat Kassem fand zudem heraus, dass Antibiotika deutlich besser wirken, wenn die Patienten zusätzlich grünen Tee trinken. Sein Forscherteam testete die Wirkung dieser Kombination an den Erregern von 28 Infektionskrankheiten. Der grüne Tee verstärkte die Wirkung in allen Fällen. Selbst manche Keime, die nicht mehr auf Antibiotika ansprachen, wurden wieder angreifbar.

 

Tee & Magen-Darm


Schwarzer Tee ist ein beliebtes Hausmittel bei Magen-Darm-Erkrankungen. Die enthaltenen Gerbstoffe beruhigen den Darm und haben außerdem eine antibakterielle und leicht schmerzlindernde Wirkung.


 

Tee & Stimmung


Im Gegensatz zu Kaffee kommt Koffein im Tee nicht in freier, sondern in gebundener Form vor, was einen wesentlichen Einfluss auf die Wirkungsweise hat. Während das Koffein aus Kaffee eine anregende, aber schnell wieder abflachende Wirkung hat, stimuliert Koffein aus Tee langsam, aber nachhaltig. Moderate Mengen an Koffein in Tee können angeblich sogar die Stimmung positiv beeinflussen und bei Kopfweh helfen. AG