20 Secret Facts über den coolen Zungenschmeichler

 

 

 

 

 

Alles chinesisch
Stracciatella, Amarena, Tiramisu – hört sich zwar alles italienisch an, erfunden haben das Speiseeis allerdings nicht die Italiener. Vor fünftausend Jahren wurde es bereits in China serviert. Grundzutat der ursprünglichen Version: Schnee und Honig.

Beliebte Schleckerei
Knapp acht Liter Speiseeis schleckt jeder Deutsche pro Jahr. Die beliebtesten Sorten sind nach Angaben des Verbandes der italienischen Speiseeishersteller Vanilleeis, gefolgt von Schokolade und Erdbeer.

Ode an das Vanille-Eis
Stolze 26 Liter schleckert der Amerikaner im Durchschnitt pro Jahr. Und da auch die Amerikaner ihr Vanilleeis über alles lieben, haben sie der kalten Creme einen eigenen Tag gewidmet: Am 23. Juli ist „National Vanilla Ice Day“.

 

Eis essen – aber wie?

Die meisten Deutschen schlecken ihr Eis. Zumindest gaben das 2014 rund 38 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Umfrage der Süßwarenindustrie an. Es folgen „Eislöffler“ mit 21 Prozent und „Eisbeißer“ mit 18 Prozent. Am Ende des Rankings stehen mit fünf Prozent die „Wühler“, die das Eis so lange im Becher verrühren, bis es cremig wird.

Eine knappe Mehrheit zieht die Waffel dem Hörnchen vor: 55 Prozent Waffelfans versus 45 Prozent Becherfreunde.

 

Hirnfrost

Getrübt wird zu ausgiebiger Eisgenuss durch den sogenannten brain freeze oder auch Hirnfrost, ein Kältekopfschmerz, der durch zu schnellen Blutfluss verursacht wird.

Berührt die Eiscreme den Gaumen, ziehen sich die Blutgefäße zusammen, um einen Verlust der Körpertemperatur zu verhindern. Sobald das Kälteempfinden verschwindet und sich die Blutgefäße wieder entspannen, entsteht ein sehr schneller Blutfluss zurück zum Hirn. Das wiederum verursacht einen stechenden Schmerz in der Hirngegend.

Vorbeugend hilft, das Eis so wenig wie möglich gegen den Gaumen zu drücken oder das kalte Vergnügen zunächst auf der Zunge zu erwärmen, bevor man es herunterschluckt.

Hat einen der Hirnfrost bereits im Griff, kann das Erwärmen des Gaumens mithilfe des Daumens oder auch ein Heißgetränk Linderung verschaffen.

 

Hüftgold


Eine Kugel (75 Gramm) Fruchteis hat etwa 105 Kalorien, während eine Kugel Milcheis schon mit 150 Kalorien zu Buche schlägt. Besonders gehaltvoll ist Schokoladeneis: Es hat durchschnittlich 170 Kalorien pro Kugel, teilt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung mit.

 

Lustquelle

Eine von den Forschern des Psychiatrischen Instituts in London durchgeführte Studie zeigt, dass ein Löffel Eis ausreicht, um die Lustzentren im menschlichen Gehirn „einzuschalten“. Dieselben Zentren werden auch von einem Geldgewinn oder dem Hören unserer Lieblingsmusik aktiviert.

 

Das Eismacher-Tal


Viele Eiscafés tragen den Namen Dolomiti, da die meisten italienischen Eismacher in Deutschland traditionell aus einem Tal in den Dolomiten kommen, dem Val di Zoldo.

 

Über die Diele zum Eis

Viele der im der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingewanderten italienischen Händler verkauften ihr Eis vom Wagen aus, andere meldeten ihr Geschäft in der Wohnung an und verkauften Eis aus dem Fenster. Damit die Kunden besser an die Öffnung herankamen, legten die Eisverkäufer Dielenbretter darunter. Die „Eisdiele“ war geboren.

 

Die größte Eisdiele der Welt

In Merida/Venezuela liegt die Eisdiele mit den meisten Eissorten der Welt. Zwischen ganzen 869 Sorten hat man dort die Qual der Wahl. Wie wär’s mit Jurassic Parc, Hot Dog oder Viagra?

 

Berufung


Speiseeishersteller ist seit 2008 ein offizieller Ausbildungsberuf in Deutschland. Die Ausbildung ist auf zwei Jahre angelegt und umfasst neben der Herstellung von Speiseeis und kleinen Gerichten, dem Einsatz im Verkauf und Service auch betriebswirtschaftliche Aspekte.

 

Richtig temperiert

Die perfekte Temperatur, um eine Eiskugel zu formen und zu servieren ist laut International Ice Cream Association zwischen -12 und -14 Grad Celsius.

 

Richtig aufbewahrt


Speiseeis sollte in der Kühltruhe möglichst weit oben gelagert werden. Waffel- oder Hörncheneis fühlt sich im hinteren Bereich der Truhe am wohlsten, dort bleibt alles knusprig und cremig zugleich.
Kleiner Tipp: Stellen Sie größere Eispackungen nach dem Öffnen einfach kopfüber in den Tiefkühler. So lagern sich Eiskristalle gegebenenfalls am Deckel an – und nicht auf dem Eis.

 

Verrückt

Für uns eher verrückt klingende Eissorten finden sich im fernen Asien: So werden dort zum Beispiel die Geschmacksrichtungen rohes Pferdefleisch, Sushi, geräucherter Aal und Krake angeboten. Nicht ganz so weit in die Ferne muss man für den Genuss der Sorten Birne mit Parmesan, Prosciutto, Mais, Quinoa, Knoblauch, Weißwurst, Spaghetti Bolognese oder Cheeseburger.

 

Muttermilch-Eis


Richtig gelesen! Muttermilch – auch das war schon in Speiseeis. In einem Londoner Eiscafé war die Sorte mit dem Namen „Baby Gaga“ (bestehend aus den Zutaten Muttermilch, Vanille und Zitronenabrieb) nach nur einer Woche ausverkauft. Die britischen Behörden ließen das Eis aus Muttermilch allerdings verbieten.

 

Für den Hund

Auch Hunde wünschen sich manchmal eine kühle Erfrischung, dachte sich eine Hundeliebhaberin und erfand das Hundeeis „Dogissimo“. Das gibt es in Wien in den exotischen Sorten Reis, Soja und Vanillereis.

 

Eis-Psychologie


Sag mir Deine Lieblingssorte – und ich sag Dir, wie Du bist. Auch die Psychologie kann sich dem Thema Eis nicht entziehen. Erdbeer-Freunde sollen demnach echte Freigeister sein, die Bevormundung hassen. Fans von Zitronen-Eis seien gerechtigkeitsliebend. Und mit den charmanten, witzigen und schlagfertigen Schoko-Genießern werde es nie langweilig.

 

Hätten Sie´s gewusst?

Eine Kugel Eiscreme lässt sich mit ca. 50 Mal Lecken aufessen.

 

Vanilleeis vom Baum

Auf Hawaii gibt es eine Pflanze mit dem englischen Namen „ice cream bean“, deren Früchte nach Vanilleeis schmecken.

 

Das teuerste Eis der Welt

Etwas Trüffel, etwas Safran, Vanille, Milch, Zucker, Eier – und natürlich Gold. Fertig ist das wohl teuerste Eis der Welt, für schlappe 800 Euro pro Kugel. Serviert wird die Kreation namens „Black Diamond“ in einem Café in Dubai. Stilecht in einem Versace-Becher, der schon mehr als 400 Euro wert ist. Die kostspieligste Zutat dürfte allerdings eindeutig das essbare Blattgold sein, mit dem das Eis bestreut wird.