Meisenfutter – im Handumdrehen selbst gemacht!

Selbermachen macht glücklich. Wer die kleinen gefiederten Freunde zu sich in den Garten einladen möchte, kann im Handumdrehen eine nahrhafte Futterglocke oder einen Knödel in 

Eigenarbeit herstellen. Tanja Greiß, Bereichs-

leiterin Umweltbildung beim BUND Bremen, macht schrittweise vor, wie es geht:

Man nehme zwei Teile Pflanzenfett und einen Teil Weizenkleie, Sämereien und Trockenfrüchte. Das Fett muss zunächst erhitzt werden, bis es flüssig ist. Dann werden die Weizenkleie, Sämereien wie 

Sonnenblumenkerne oder Hanfsamen und einige Rosinen hinzugegeben. Damit die Masse beim Abkühlen nicht brüchig wird, sollte ein Schuss Salatöl nicht fehlen.

Die Masse lässt sich auf verschiedene Art nutzen. Zum einen lässt sich daraus ein Futterknödel am Stiel, zum anderen eine Futterglocke herstellen. 

Für Ersteres muss die erhitzte Masse in einen Becher gefüllt werden. Anschließend einen Zweig hineinstecken und erkalten lassen. Schließlich lässt sich die Masse aus dem Becher lösen, indem er kurz in heißes Wasser gesteckt wird. Schon ist der Meisenknödel fertig und kann mithilfe des Zweigs an einem Strauch oder Baum aufgehängt werden.

Für die Futterglocke verwendet man bei gleichem Verfahren einen Blumentopf. 

„Vorher muss aber in das Wasserabzugsloch ein Zweig gesteckt werden, der unten ungefähr 10 cm übersteht, damit sich die Vögel 

daran festhalten können“, so die Umweltpädagogin. Außerdem sollte das Loch verschlossen werden. 

Andernfalls droht die weiche Fettmasse aus dem Loch zu laufen. 

Nach dem Erkalten lässt sich die Futterglocke kopf-über an geeigneten Stellen aufhängen.

 

 

Heidenspaß und Naturerlebnis für Kinderhände: In der Kinderwildnis vom BUND Bremen fertigen junge Naturforscher Meisenknödel und Futterglocken in Eigenarbeit an.

Foto: BUND BREMEN