Oberneulander Kürbiswette: Der König kommt aus Grasberg

 

 

 

Irgendwie war es doch wohl eine Überraschung, dass der Kürbiskönig in diesem Jahr nicht aus Oberneuland kommt. Und nicht nur das: Erst auf dem vierten Platz steht mit Dirk Müller der erste 

Oberneulander auf dem Zettel. Davor tummeln sich noch zwei Auswärtige.

 

Also nun sei es verkündet: Sieger und neuer Kürbiskönig ist Dietmar Blendermann aus Grasberg! Sein Kürbis reichte mit 203,9 Kilogramm zwar an den bisherigen Spitzenwert von 286 Kilogramm aus dem Jahr 2010 nicht heran, doch es gibt einen deutlichen Abstand zum Zweitplatzierten. 

Das ist Volker Blendermann mit einem Kürbis von 173,7 Kilogramm. Man ahnt es schon: Es ist die gleiche Familie. Und um das „Elend“ komplett zu machen: Auch Tanja Blendermann (126,8 kg) und Sharina Blendermann (125,9 kg) sind unter den ersten Zehn. Haben die denn in Grasberg eine besondere Erde? Oder einen geheimnisvollen Dünger? Immerhin, eines steht fest: Auch die Blendermanns haben mit den drei Kürbispflanzen angefangen, die sie bei der Pflanzenausgabe im Mai bekamen. Es stimmt schon, dass die Oberneulander Kürbiswette über die Grenzen unseres Dorfs hinaus greift. Und wenn alles nach den Regeln 

abläuft, ist das schon in Ordnung. Wir müssen nämlich bekennen, dass selbst der drittschwerste Kürbis in diesem Jahr von jenseits der Landesgrenze kam. Mit 170,5 Kilogramm hat es Christoph vom Skatclub „Die reizenden Buben“ aus Lilienthal und Umgebung geschafft. Die Skatbuben heimsten dazu den Preis für den besten Neueinsteiger ein.

Also, was bleibt für die Oberneulander? Wie oben schon gesagt der vierte Platz für Dirk Müller (164,4 kg), der fünfte für Hubert Kerber (163,3 kg), der siebente für Stephan Mittendorff (152,1 kg) und der zehnte für Dennis und Niklas Meier (110,9 kg). Soviel zu den harten Fakten von der Waage. „Wir züchten eben, aber wir reden nicht darüber“, so das Motto. Doch die Jury hatte mehr zu vergeben. Den schönsten Kürbis brachte Familie Forkert mit, den kleinsten Carola Gottschalk, Jan Blome trat mit der schönsten Präsentation vor die Jury, und als der hässlichste (!) Kürbis wurde der von Jörn Kosiankowski angesehen.

Erinnern wir uns noch an die Männer von der Baustelle (siehe Oberneuland Magazin 9/2017)? Mit Kürbissen kamen sie nicht ganz so weit, aber es gelang ihnen, die größte Sonnenblumenblüte zu züchten. Die längste Sonnenblume kam von Hubert Kerber und die schönste von Familie Heumann.

Alexander Falz gelang es wieder, als Moderator das Publikum bei Laune zu halten, während die Kinder sich nebenan auf der Spielwiese mit und auf den Geräten von Andreas Milski vom Bremer Hockey-Club amüsierten. Ein riesiges Dankeschön für die Organisation des Kürbis-Erntefestes geht von den Gründervätern an Andreas Wokurka und Wolfgang Frese von der Kirchengemeinde. Stefan Schröder: „Und im nächsten Jahr ist Oberneuland wieder vorn!“ EM