Zum Tee: Das Stückchen extra

Der Tee ist aufgegossen, es wurde eingeschenkt, jetzt fehlt eigentlich nur noch 

ein leckerer Happen zu Essen.

Genießt man seinen Tee in entspannter Atmosphäre, verspürt man schnell die Lust, auch etwas dazu zu speisen. Aber was kann man zu Tee essen? Während Speisen zu traditionellem deutschen Kaffee und Kuchen meist süß sind, sind die Möglichkeiten der Speisen, die zum Tee gereicht werden können, ganz beträchtlich. 

Von Gebäck bis Sandwiches ist vieles dabei: Gegessen werden kann zu Tee also sowohl Süßes als auch Herzhaftes. Wer sich nicht entscheiden kann, macht es wie die Briten und zelebriert eine Tea Time. 

Der Nachmittagstee wird zwischen 15 und 17 Uhr eingenommen, und dabei werden kleine Sandwiches ebenso serviert wie Gebäck und Süßes.Welche Speisen kommen zum Tee auf den Tisch? „Eine Variation von süß und herzhaft“, beschreibt Friederike Schnitger, Geschäftsführerin des Landhauses Höpkens Ruh. Angerichtet wird alles auf einer dreistöckigen Etagere. „Klassisch isst man die von unten nach oben“, sagt sie. Unten befinden sich die Fingersandwiches. Die werden nicht getoastet und der Rand wird entfernt, belegt sind sie zum Beispiel mit Lachs, Roastbeef oder auch vegetarisch. 

Auf der mittleren Etage werden Muffins und Scones angerichtet. Das Gebäck ähnelt kleinen Milchbrötchen, ist aber nicht süß, sondern eher neutral – und ein britischer Klassiker zum Tee. 

Scones werden mit Clotted Cream und Konfitüre bestrichen gegessen. Während die Briten Teekuchen oder Früchtekuchen genießen, haben die Bremer eine eigene Spezialität. Denn auch der Bremer Klaben passt ganz wunderbar in diese Reihe. Dieser Leckerbissen der Bremer Küche aus Sultaninen, Mandeln, Sukkade, Orangeat und Hefeteig macht sich gut zu Tee. 

Ganz oben auf der Etagere wird es süß: Dort werden beispielsweise Pralinen, Macarons oder Schokoladen-Mousse angerichtet. Wer alles aufgegessen hat, ist anschließend gut gesättigt.

Zwei Stunden sollte man sich für ein 

solches Ritual schon Zeit nehmen. „Es ist reichhaltig und umfangreich“, sagt Friederike Schnitger. Es geht nicht um das schnelle Stillen eines Hungergefühls. Der Genuss steht ganz klar im Vordergrund. Tea Time bedeutet Entspannung und Muße – sie wird zelebriert. SR

 

 

Scones

Rezept vom Landhaus Höpkens Ruh

 

Zutaten:

2 Tassen Mehl (gute Qualität)

2 TL Backpulver

2 EL Zucker

eine Prise Salz

1/3 Tasse gesalzene Butter (kalt)

1 Ei, Raumtemperatur

1/2 Tasse und 1 EL Buttermilch

Clotted Cream und Marmelade zum Servieren

 

Zubereitung:

1. Mehl, Backpulver, Zucker und eine Prise Salz leicht vermischen. Die Buttermilch in einen Messbecher 1/2 Tasse und 1 EL Buttermilch füllen. Schlagen Sie das Ei in einer separaten Schale schaumig auf und gießen es in den Messbecher mit der Buttermilch. Gut vermischen.

 

2. Die Butter in eine kleine Mulde zu der Schale mit dem Mehl, Backpulver, Zucker und der Prise Salz 

geben und mit Messer und Gabel in 16 kleine Stücke schneiden. 

 

3. Nun die Menge mit den Händen vermengen, 

sodass sich grobe Krümel bilden. Formen Sie eine Mulde, in die Sie die Buttermilch mit dem geschlagenen Ei geben (1 EL bitte zur Seite aufbewahren). Mischen Sie vorsichtig mit einem Holzlöffel, bis sich ein Teig bildet. 

 

4. Legen Sie den Teig auf eine saubere, gut bemehlte Arbeitsfläche. Formen Sie eine Kugel und streichen (nicht kneten) Sie diese vorsichtig mit beiden Händen zu einem (circa 2 cm hoch) glatten Teig.

 

5. Nehmen Sie eine runde Stechform und stechen 

Sie die Scones aus. Wiederholen Sie diesen Vorgang bis der Teig vollständig verbraucht ist.

 

6. Legen Sie die Scones auf eine Silikon-Backmatte oder ein Backblech mit Backpapier. Bestreichen 

Sie die Scones mit der restlichen Ei-Buttermilch 

Mischung.

 

7. Backen Sie die Scones 9 Minuten bei 205° C in 

der Mitte des vorgeheizten Backofens stellen Sie diesen danach auf 180° C runter und backen die Scones weitere 9 Minuten, bis die Scones goldgelb aussehen.